Interview mit unserem neuen Schulleiter Dr. Andreas Jungbluth

Kategorie: Aktuelles-2019
Zur offiziellen Einführung unseres neuen Schulleiters Dr. Andreas Jungbluth hat sich Elena Knoll (Klasse 9.2) mit ihm unterhalten: 
 
Guten Tag Herr Dr. Jungbluth. Vielen Dank, dass Sie sich zu diesem Interview bereit erklärt haben.
Welche Fächer unterrichten Sie?
Ich bin Diplom-Chemiker und in der Schule unterrichte ich die Fächer Chemie und Physik. Ich habe aber auch schon Mathematik, Erdkunde, Musik, Arbeitslehre, Natur und Umwelt unterrichtet.
Was haben Sie gemacht bevor Sie hier Schulleiter wurden?
Ganz viel – ich bin Seiteneinsteiger, d.h. ich habe ursprünglich Chemie studiert, habe dann eine Doktorarbeit in Molekular-Biologie geschrieben, war anschließend Laborleiter in einer Firma in Frankfurt und dann in Braunschweig. Danach wurde ich Lehrer in Nalbach, dann dort Konrektor und jetzt bin ich Schulleiter hier in Wallerfangen.
Okay, wie wurden Sie von Ihren Kollegen und den Schülern aufgenommen?
Sehr sehr freundlich. Die Schule ist ohnehin sehr freundlich und ich bin auch mit offenen Armen aufgenommen worden.
Wie gefällt Ihnen unsere Schule und wie stellen Sie sich die Zukunft hier vor?
Die Schule gefällt mir sehr gut, vor allem gefällt mir die Atmosphäre, welche die Schule ausstrahlt. Außerdem gefällt mir, dass die Schüler freundlich sind und insgesamt alles sehr harmonisch abläuft.
Ich wäre jedoch nicht hierhin gekommen, wenn es nichts zu tun gäbe. Schule entwickelt sich immer weiter, das heißt, es gibt immer irgendwas zu tun und ich habe auch schon ein paar Dinge gefunden, die man verändern sollte.
Diese gilt es die Jahre über weiter zu entwickeln und die Schule weiterhin gut dastehen zu lassen - vielleicht sogar noch ein bisschen besser.
Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
So viel Freizeit habe ich gar nicht: bei zwei Kindern und einem Haus. Die Schulleitung ist eine große Aufgabe, die mich meistens zeitfüllend beschäftigt. Trotzdem mache ich noch Sport und bastele ein bisschen.
Waren Sie ein guter Schüler?
Ja und Nein.
Zunächst - nachdem ich auf das Gymnasium gewechselt war, lief es für mich durchwachsen bis schlecht. Ich bin dann auch in der achten Klasse sitzen geblieben. Also ich weiß, wie es geht, und auch, was man machen muss, damit es nicht klappt. Danach habe ich jedoch ein paar Sachen geändert und in der zehnten Klasse hatte ich dann einen Schnitt von eins Komma irgendwas. Zum Abitur habe ich dann sogar in Chemie einen Preis gewonnen. Deswegen weiß ich, woran es liegt, wenn es in der Schule nicht klappt, aber auch, wie es geht, damit es klappt. Das hat mir als Lehrer schon oft geholfen.
Ich habe Sie beim Frühlingsball gesehen, wie hat er Ihnen gefallen?
Der Frühlingsball war sehr schön. Die Deko hängt ja immer noch. Die ist ja auch sehr schön gelungen. Wie ich zu Anfang bereits gesagt habe: die Atmosphäre an der Schule ist sehr positiv und das merkt man eben auch daran, dass die Dekoration wertgeschätzt wird. Von dem Zuspruch waren dieses Mal alle überwältigt. Frau Dykier hat mir erzählt, dass sich bisher immer um die 100 Schüler angemeldet hatten und dieses Jahr waren es etwa 175 Anmeldungen.
Nächstes Mal würde ich mich ein bisschen feiner anziehen. Mir hat das im Vorfeld keiner so richtig gesagt, wie elegant und schick die Schüler an diesem Abend kommen. Deswegen fand ich mich ein bisschen underdressed. Aber nächstes Mal mache ich mich dann auch so fein wie alle.
Vielen Dank für das Interview.