Sonnenfinsternis

Kategorie: MINT

Zur gefahrlosen Betrachtung der partiellen Sonnenfinsternis, die am 20. März über großen Teilen Deutschlands zu beobachten war, bauten wir eine Camera Obscura. Davor hatten wir uns bereits mit dem Thema "Sonnenfinsternis" im Erdkundeunterricht beschäftigt und PowerPoint-Präsentationen erstellt.
Beim Bau und beim Ausprobieren mit Taschenlampen konnten wir nicht glauben, dass es wirklich funktionieren würde, mit diesem einfachen Pappkarton die Sonnenfinsternis ohne besondere Schutzmaßnahmen für die Augen beobachten zu können. Gespannt warteten wir darauf, dass es endlich 09.30 Uhr werden sollte, denn dann sollte sich der Mond allmählich vor die Sonne schieben. Als es dann soweit war, trauten wir unseren Augen nicht. Tatsächlich konnten wir, nachdem wir unser Gerät richtig auf die Sonne ausgerichtet hatten, in der Dunkelkammer der Camera Obscura die vom Mond teilweise verdeckte Sonnenscheibe erkennen.
Bei den Versuchen mit einer Taschenlampe hatten wir schon festgestellt, dass wir das Loch für den Lichteinfall möglichst klein lassen mussten, denn nur so entstand ein scharfes Bild. Die Projektion auf die Bildfläche in unserer Kamera war sehr klein, aber trotzdem konnte man alles prima erkennen. Wahrscheinlich müssten wir eine riesengroße Kamera bauen, um ein größeres Bild zu erzeugen.
Trotzdem waren sogar die Lehrer von unserem Gerät, dass wir "solar eye fit one" tauften, begeistert. Gegen 11.30 Uhr war dann die partielle Sonnenfinsternis wieder vorbei.


Unsere Kamera funktionierte tatsächlich.

 


So sah das Bild der Sonnenfinmsternis in der Camera Obscura aus.


Eine Camera Obscura ist eine ziemlich einfache, aber geniale Konstruktion.


Wir verfolgten auch die Übertragung des NDR und der Sternwarte Peterberg.